Tom Korbus.

2016 nahm die Idee, ein internationales Weinprojekt zu erschaffen, erste spannende Formen an. Mit dem Kauf eines Weinfeldes auf Mallorca, welches Tom Korbus durch gemeinsame Erkundungstouren mit Wegbegleiter Henri Fink entdeckt hatte, sollte eine spannende Reise beginnen. Inzwischen sind allein auf Mallorca eine Reihe weiterer Weinberge dazugekommen, auf denen sowohl rote als auch weiße Reben gepflanzt wurden. Seine 40 Jahre Unternehmertum im internationalen Tourismusmanagement geben Tom Korbus das beste Handwerkszeug mit auf den Weg, um dieses besondere Projekt des Weinmachens erfolgreich und leidenschaftlich umzusetzen:Ein besonderes Interesse für Länder und Regionen, Menschen und spezielle Gegebenheiten (manchmal auch Sonderheiten) der Natur und nicht zuletzt die Motivation ganzheitlich und qualitätsorientiert eine ganz besondere Story in die Flasche zu bringen. So entdeckt er auch in Franken gemeinsam mit dem Winemaker Manuel Etthöfer unbebaute Flächen und Schätze der Natur, die sich perfekt für den Anbau ausgesuchter Trauben eignen und so zur zweiten Destination werden. Ideen muss man haben und mutig sollte man sein, Dinge probieren, die andere lassen und wenn es heißt, im ostwestfälischen Bielefeld Wein anzubauen – übrigens mit Erfolg! Eins ist sicher: Langweilig wird Tom Korbus nie. Und nächste Projekte werden ständig eruiert: Frankreich, Österreich und Übersee warten bereits.

Andreas Krych.

Nicht zuletzt als Südpfälzer fehlten dem kaufmännischen Kopf von Korbus Wine zu keinem Zeitpunkt die Begeisterungsfähigkeit für das Produkt „Wein“ und das „Weinmachen“. Bereits beim ersten Kennenlernen mit dem fränkischen Winemaker Manuel Etthöfer war Andreas Krych klar, hier wolle er mitmachen. „Das hat einfach gepasst“, erzählt er. Trotz eines guten Vorwissens über das Handwerk zeigten die ersten Monate im Team, wie Vieles es rund um das Thema Wein gibt, was er noch nicht kannte. Besonders fasziniert war er über das Zusammenspiel aus Komplexität und Kreativität, das zusammenkommt, wenn Menschen kleinteilig, fast penibel, jedes Detail in Betracht ziehen, um einfach ein irres Ergebnis zu erzielen. Genau die Herangehensweise das Typische mit dem Ungewöhnlichen zu kombinieren, jeden Krümel Boden dreimal umzudrehen, bevor er bewirtschaftet wird und darauf nur die besten Reben zu pflanzen, schafft diese besonders spannenden Aromen und eine Faszination für jeden, der teilhaben darf. Denn Weine zu kreieren, die einfach gefallen, macht nicht nur Andreas Krych richtig Spaß!

Henri Fink

ist nicht nur Profi im Weinanbau, sondern durch seine internationale Expertise absolut prädestiniert, das vergessene mallorquinische Weinland wieder mit zu beleben. Seinen Weg begann er mit einer klassischen Winzerausbildung an der Mosel, schloss danach in Michigan seine Ausbildung zum Kellermeister ab und erwarb vor ein paar Jahren in Deutschland den Abschluss als „staatlich geprüfter Techniker für Weinbau und Önologie“. Allein durch diese Erfahrung bringt er ein herausragendes önologischen Know-how mit, doch vermutlich durch seine Liebe zur Natur und sein Lebenselixier „das Draußensein“ besitzt Henri Fink etwas, das man nicht erlernen kann: Ein ökologisches Bewusstsein – das Gespür für das richtige Fleckchen Erde und gleichzeitig der respektvolle Umgang mit jener Ressource Boden. Für Dagmar und Tom Korbus ist er seit Jahren ein wichtiger Wegbegleiter – sein Unternehmen Weinwert eine Bereicherung für alle, die für ihr Weinprojekt Unterstützung durch fachmännisches Winzer-Know-how suchen. Sein Ansatz ist ein ganz einzigartiger.

Manuel Etthöfer.

Selbst wenn vermutlich niemand den perfekten Wein kreieren könne, arbeitet Manuel Etthöfer doch täglich mit dem Anspruch genau das zu versuchen. Sein Weinmachen zielt darauf ab, Charakter-Weine an- und auszubauen, die einen ganz eigenen, individuellen Etthöfer-Stil haben. Ebenso wichtig wie die eigene Note, ist für ihn immer auch im Einklang mit der Natur zu arbeiten – das heißt, den Rebberg in all seinen Facetten mit Respekt zu bearbeiten und zu bewirtschaften.

Die Kunst besteht für Manuel Etthöfer darin, all diese Eigenschaften der Natur anzunehmen und nicht sie zu verändern, aber die kleinen Besonderheiten und Nuancen zu erkennen und diese heraus zu kitzeln. Das Weinmachen ist eine ganzjährige Aufgabe und die Arbeit zwar körperlich anstrengend, aber das kontinuierliche Begleiten, bis der Wein zu einem geschliffenen Diamanten geformt ist, gibt ihm unglaublich viel Energie. Manuel Etthöfer ist Winzer mit ganz viel Leidenschaft, dem nicht mal Temperaturen von 50 Grad im Weinberg die Lust aufs Weinmachen verderben können.

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